Die drei Formen des Glückes

Der Begriff Glück, der aus dem altdeutschen Begriff „Gelücke“ entstanden ist, stand damals für einen zufälligen Ausgang einer gelingenden (positiven oder negativen) Angelegenheit. Dieses Wort „Gelücke“ war also nicht positiv oder negativ besetzt.

Heute wird dieser Begriff „Glück“ ja eher als Inbegiff eines positiv verlaufenden Lebens gesehen.

Aber was ist denn Glück überhaupt, mit welchen Formen des Glückes kommen wir in Berührung und wie machen das Beste daraus?


Das Zufallsglück

Da gibt es einmal das Zufallsglück welches einen nicht planbar, vorhersehbar ereilt. Da ist das Stellenangebot welches sich, aus einer liegengebliebenen Zeitung wahrgenommen, als Volltreffer erweist. Oder die Begegnung mit einem Menschen der genau im richtigen Moment einen wichtigen Hinweis gibt…

Dieses reine Zufallsglück hat großen Einfluss auf unser aller Leben – lässt sich aber nicht steuern, fällt einem zu – oder eben auch nicht.

Aber auch ein solches stattgefundenes Zufallsglück muss, wenn es denn gelingen soll, durch eigenes Engagement genutzt und gehalten werden.


Das geförderte Glück

Das geförderte Glück entsteht dadurch, dass man Zufällen die sich für einen positiv auswirken sollen, die Wahrscheinlichkeit des eintretens des Glückes durch eigene Handlungen erhöht. So ergibt sich Beispielsweise die Chance jemanden kennen zu lernen sehr deutlich wenn man nicht nur Zuhause bleibt. Sondern sich gezielt in Situationen begibt, in denen Kontakte entstehen können.

Auch wenn dadurch auch negative oder verletzende Zufälle entstehen können.

Dieses geförderte Glück kann jedoch nur entstehen, wenn man bereit ist, sich neben der sich ergebenden Chance auch dem damit verbundenen Risiko des scheiterns zu öffnen. Und aktiv zu werden.

Das vermeiden möglicherweise verletzender Situationen hat dadurch wesentlichen Einfluss auf die nicht stattfindenden Glücklichen Fügungen.

Hier können wir durch Verhaltensänderungen sehr viel zur Steigerung unseres Glückes tun.


Das Wohlfühlglück

Vorfreude und die Erinnerung an glückliche Ereignisse lassen das eigene Glücksempfinden wachsen und gedeihen. Durch die Einstellung, auf positive Gegebenheiten und Ereignisse zu achten und diese bewusst wahrzunehmen können wir unsere Zufriedenheit und unsere Dankbarkeit deutlich erhöhen.

Wenn wir uns dann auch noch bewusst machen das Glück nur die Ereignisse zwischen den Zeiten des „nicht Glückes“ sind, haben wir viel gewonnen. Und wenn wir unsere unterschwellig vorhandene Hoffnung auf „Dauerglück“ in Frage zu stellen bereit sind geraten wir nicht in die Situation durch überhöhte Glückserwartungen in die Falle des „unglücklich seins“ zu geraten.

Für dieses Wohlfühlglück können wir mit unserer Einstellung sehr viel tun.


Macht Glück denn eigentlich glücklich?

Vielleicht ist es eher die Gelassenheit sich den guten Fluss des Lebens bewusst zu machen, Höhen und Tiefen als normalen Bestandteil des Lebens zu akzeptieren, auch mit Misserfolgen leben zu können. Diese als spannende Gegensätze in einem interessanten Leben zu betrachten. Sich die Heiterkeit und das Einverständnis mit allem im Leben zu bewahren. Sich dem Gedanken zu öffnen, das Glück bereits die Abwesenheit von Leid sein kann…

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